(RFID-) Geldbörse Test 2018: Was eine gute Geldbörse heutzutage können muss...

Kreditkarte, Bankomatkarte, Zahlen per Handy. All das bedeutet zumindest potentiell: Nie mehr Bargeld mit sich herumtragen. 

 

Hat die gute alte Geldbörse bald ausgedient? 

 

Wir haben im Geldbörse Test 2018 sowohl

getestet, viel recherchiert und Neues und Interessantes zum Thema Geldbörsen zusammengetragen. Lass dich inspirieren!

 

Wir wünschen dir herzlichst, dass du die für dich perfekte Geldbörse findest. 

 

 

 


Übersichtstabelle Herren Geldbörse Test

Geldbörse Herren Test Jaimie Jacobs Magic Wallet Flat Boy Slim Space Wallet Pull Fossil Geldbörse Ryan Brown Bear Geldbörse 8005 d bk Eastpak Geldbörse Crew Lederprinz Schlüsseletui
  innovative Geldbörse aus Leder mit RFID und einem Geldschein-Spielchen Mini-Geldbörse aus Leder für Karten, Geldscheine & Münzen exklusive Leder Geldbörse Herren mit RFID-Schutz hochwertige Leder Geldbörse Herren mit vielen Fächern flache, leichte Kunststoff-Geldbörse mit Klettverschluss Schlüsseletui und Geldbörse in einem
RFID-Schutz ja - ja - - -
  Jaimie Space Fossil Brown Bear Eastpak Lederprinz
   Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht
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Größe, Format, Gewicht Jaimie Jacobs Wallet Space Wallet Fossil Geldbörse Brown Bear Geldbörse Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui
Maße geschlossen (H x B x T leer) 10.2 x 8.3 x 0.8 cm 6.0 x 7.0 x 1.2 cm 9.5 x 11.5 x 2 cm 9.5 x 12.5 x 2 cm 13.7 x 9.5 x 1 cm 6.8 x 10.5 x 0.8 cm
Maße geöffnet (H x B) 10.2 x 16.7 cm  - 9.5 x 24 cm 9.5 x 26 cm 13.7 x 28.5 cm  -
Hoch- / Querformat hoch quer  quer quer hoch  quer 
bi- / tri- / execufold wallet bifold wallet  - bifold wallet trifold wallet trifold wallet  -
Gewicht 58 g 16 g 100 g 79 g 58 g  20 g
hergestellt in Europa Europa Indien k.A. China Deutschland
Verschluss gesamte Geldbörse kein kein kein Klettverschluss Reißverschluss
Material Jaimie Jacobs Wallet Space Wallet Fossil Geldbörse  Brown Bear Geldbörse Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui
Außen Leder Leder, Polyamid, Elasthan  Leder Leder Polyester Leder
Innen Baumwolle Polyester Polyester Leder, Kunststoff 
Was bringt man unter Jaimie Jacobs Wallet Space Wallet Fossil Geldbörse Brown Bear Geldbörse Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui
Euro-Geldscheine alle, 1x gefaltet alle, 2x gefaltet alle alle alle alle, 2x gefaltet
Münzen nein  ja  ja  ja  ja  ja 
Kredit-, Bankomatkarten uä 6 Steckplätze  ca. 15 gestapelt  8 Steckplätze + 1 transparentes Fach  8 Steckplätze  3 Steckplätze  ja, knapp
alter Personalausweis ja, gefaltet  nein  ja   ja  ja  nein
rosa Führerschein ja, gefaltet  nein  ja  ja  ja  nein
Smartphone nein  nein  nein  nein  nein  nein 
offene Fächer Jaimie Jacobs Wallet  Space Wallet Fossil Geldbörse Brown Bear Geldbörse Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui
Karten-Steckplätze 6 ca. 15 Gummiband 8 8 3 nein
Geldscheinfächer Gummibänder 2 bzw 1 unterteiltes 2 bzw 1 unterteiltes 1 nein
transparente Fächer nein nein 

1 Kreditkartenformat

 

nein

 

nein
nein 
Gitterfächer nein  nein  nein 1 2 nein 
sonstige offene Fächer nein  2 4 2 nein 
verschließbare Fächer Jamie Jacobs Wallet Space Wallet Fossil Geldbörse Brown Bear Geldbörse Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui
mit Druckknopf nein nein ja, typisches Münzfach ja, typisches Münzfach nein nein
mit Reißverschluss nein  nein 1 1 1 zB als Münzfach 2
sonstige verschließbare Fächer nein Münzfach mit Gummiband  nein nein nein nein 
  Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht
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Angaben und Messungen stammen von uns

Herstellerangaben sind durch ** gekennzeichnet (Stand Jänner 2018)

 

 

 

Übersichtstabelle Damen Geldbörse Test

Geldbörse Damen Test Liebeskind Slam 7 Michael Kors Jet Set Travel Maitre Faccio Diedburg Space Wallet Pull Eastpak Geldbörse Crew Lederprinz Schlüsseletui
  hochwertige Damen Geldbörse aus Leder  exklusive Leder Geldbörse für Damen schöne Geldbörse Damen aus Leder Mini-Geldbörse aus Leder für Karten, Geldscheine & Münzen flache, leichte  Kunstoff-Geldbörse mit Klettverschluss Schlüsseletui und Geldbörse in einem
  Liebeskind Kors Maitre Space Eastpak Lederprinz
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Größe, Format, Gewicht Liebeskind Geldbörse Michael Kors Geldbörse Maitre Geldbörse Space Wallet Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui
Maße geschlossen (H x B x T leer) 10 x 18.5 x 2.5 cm 10 x 21 x 3 cm 11 x 17.5 x 3.5 cm 6 x 7 x 1.2 cm 13.7 x 9.5 x 1 cm 6.8 x 10.5 x 0.8 cm
Maße geöffnet (H x B) 18.5 x 18.5 cm  21 x 21 cm  20 x 17.5 cm - 13.7 x 28.5 cm  -
Hoch- / Querformat quer quer quer quer hoch  quer 
bi- / tri- / execufold wallet bifold wallet  bifold wallet bifold wallet - trifold wallet 
Gewicht 145 g 270 g 200 g 16 g 58 g  20 g
hergestellt in China Bangladesch  kA Europa China Deutschland 
Verschluss gesamte Geldbörse Druckknopf Reißverschluss Druckknopf kein Klettverschluss Reißverschluss 
Material Liebeskind Geldbörse Michael Kors Geldbörse  Maitre Geldbörse Space Wallet Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui
Außen Leder Leder Leder Leder, Polyamid, Elasthan Polyester Leder
Innen Kunststoff Kunststoff Baumwolle Polyester Leder, Kunststoff 
Was bringt man unter Liebeskind Geldbörse Michael Kors Geldbörse Maitre Geldbörse Space Wallet Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui 
Euro-Geldschein alle alle alle alle, 2x gefaltet alle alle, 2x gefaltet 
Münzen ja ja ja ja  ja ja
Kredit-, Bankomatkarten uä 10 Steckplätze 16 Steckplätze + 1 transparentes Fach 14 Steckplätze + 1 Gitterfach ca. 15 gestapelt 3 Steckplätze ja, knapp 
alter Personalausweis ja ja ja nein  ja nein 
rosa Führerschein ja ja ja nein  ja nein 
Smartphone ja ja ja nein  nein nein 
offene Fächer Liebeskind Geldbörse  Michael Kors Geldbörse Maitre Geldbörse Space Wallet Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui
Karten-Steckplätze 10 16 14 ca. 15 Gummiband  nein
Geldscheinfächer 2 3 2 1 1 nein 
transparente Fächer nein 1 Kreditkartenformat

nein

nein 

 

nein
nein 
Gitterfächer nein  nein 1 Kreditkartenformat nein  2 nein 
sonstige offene Fächer 4 3 3 nein  2 nein 
verschließbare Fächer Liebeskind Geldbörse Michael Kors Geldbörse Maitre Geldbörse Space Wallet Eastpak Geldbörse Lederprinz Schlüsseletui 
mit Druckknopf nein nein nein nein nein nein
mit Reißverschluss 2 zB als Münzfach oder Geldbörse-Handyfach 1 zB als Münzfach 2 zB als Münzfach oder Geldbörse-Handyfach nein  1 zB als Münzfach
sonstige verschließbare Fächer nein nein nein Münzfach mit Gummiband  nein nein 
  Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht
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Angaben und Messungen stammen von uns

Herstellerangaben sind durch ** gekennzeichnet (Stand Jänner 2018)

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

Für uns Geldbörsen-Herumtragende haben sich die Zeiten geändert:

  • Viele von uns suchen nun Platz für Kredit-, Bankomat-, Kunden- und Personalkarten, einige für Speicherchips, USB-Sticks und das Smartphone.
  • Um die Daten auf den neuen Karten vor Missbrauch zu schützen, sollte eine moderne Geldbörse mit RFID-Schutz ausgestattet sein.
  • Auch bei den Materialien hat sich einiges getan. Geldbörse aus Fahrradschlauch, Portemonnaie aus LKW-Plane... schon mal gehört? 
  • Und wer seinen Geldbeutel öfters verlegt oder verloren hat, erhält mittlerweile Hilfe durch sogenannte "Tracker". 

Zeit also, sich einmal die neuesten Ideen der Geldbörsen-Hersteller im Portemonnaie Test näher anzusehen … 

 

 


1. Beliebte Ausstattungsmerkmale und Geldbörsen-Arten

1.1. RFID-Geldbörse (RFID Geldbörse Test)

Einige Sozialforscher und Psychologen wissen es längst: Geldbörsen zählen zu jenen Gegenständen, die etwas über den Eigentümer aussagen. Also: Mit welcher Geldtasche läufst du gerade herum? Lederbörse für die Hosentasche? Kunststoff-Portemonnaie mit Klettverschluss? Geldklammer? …

Zeig mir deine Geldbörse und ich sage dir wer du bist. „Klar!“, würde ich da erwidern. „Keine Kunst! Da steckt ja auch meine Kredit- und Versicherungskarte drin. Mit meinen persönlichen Daten…“.

 

Was vielleicht dem einen oder anderen noch nicht bewusst ist: Heutzutage muss man seine Geldbörse gar nicht mehr herzeigen, um zu diesen Daten zu gelangen. Viele persönliche Daten sind mittlerweile auf den Kartenchips gespeichert und können kontaktlos ausgelesen werden.

 

Was bedeutet RFID und braucht man unbedingt eine Geldbörse mit RFID-Schutz?

 

Viele der neuen Karten und Ausweise im Kreditkartenformat enthalten auf sogenannten RFID-Chips persönliche Daten. RFID bedeutet „Reichtum für intelligente Diebe“. Was hier als Scherz gemeint ist, ist schon Realität: Der bargeldlose Zahlungsverkehr mit Karten oder Smartphones nimmt rasant zu und wo neue Technologien zum Einsatz kommen, bieten sich auch neue Chancen für clevere Diebe. Die Abkürzung RFID steht für „Radio Frequency Identification Chips“. Diese Chips sind mittlerweile Teil vieler moderner Karten, Ausweise und Pässe. Mit geeigneten Lesegeräten können Datendiebe die auf den Karten gespeicherten Informationen aus nächster Nähe heimlich auslesen.

 

Beispiel Kreditkarte:

  • Als Lesegerät reicht schon ein Smartphone mit entsprechender Software.
  • Es muss nur kurze Zeit ganz nahe an die Tasche gehalten werden, in der sich die Kreditkarte befindet.
  • So erhalten die Datendiebe unbemerkt Zugriff auf die Kreditkartennummer und das Ablaufdatum der Karte.
  • Mit diesen Daten können sie später im Internet einkaufen und man erlebt bei der nächsten Kreditkartenabrechnung eine böse Überraschung.

 

Hat eine Geldbörse RFID-Schutz, so verhindert dies den heimlichen Datendiebstahl.

 

Ein NFC-Schutz schützt vor ungewollten Datenaustausch über NFC (Near Field Communication / Nah-Feld-Kommunikation).

Dabei handelt es sich um eine Technologie die beispielsweise für das kontaktlose, rasche Bezahlen mit Bankomatkarte, ohne Code und Unterschrift, genutzt wird und in naher Zukunft sicherlich noch in vielen alltäglichen Bereichen zur Anwendung kommen wird.

 

Fazit und Tipps zum RFID- und NFC-Schutz:

  • Eine moderne Geldbörse sollte heutzutage mit einem RFID- und NFC-Schutz ausgestattet sein.
  • RFID-Schutzhülle: Wer seine alte Geldbörse weiter verwenden möchte oder sich in ein Modell ohne entsprechenden Schutz verliebt hat, kann die wichtigsten Karten in eine RFID-Schutzhülle bzw NFC-Schutzhülle stecken.
  • RFID-Blocker-Karten: Alternativ dazu gibt es RFID-Blocker-Karten die so groß wie Kreditkarten sind. Man gibt eine RFID-Blocker-Karte zu den anderen Karten in die Brieftasche und sie sendet ein Störsignal aus. Man spart so den Platz für mehrere Schutzhüllen. Ob die Technik gut funktioniert, haben wir bisher nicht getestet.
  • RFID-Schutz selbst basteln: Sparsame können sich einen RFID-Schutz aus haushaltsüblicher Alu-Folie selbst basteln. Sie schwächt die Funksignale ausreichend ab. Ob sich allerdings der Aufwand angesichts der geringen Kosten für Schutzhüllen lohnt, muss jeder selbst entscheiden... 

 

Wir haben alle getesteten Geldbörsen einem RFID-Geldbörse Test bzw RFID-Portemonnaie Test unterzogen. Die Fossil Geldbörse Ryan und das Jaimie Jacobs Magic Wallet verfügen über einen RFID-Schutz, der im Test auch gut funktioniert. 

 

RFID-Geldbörse Test:

RFID-Geldbörse Test: Fossil Geldbörse RFID
Die von uns getestete Fossil Geldbörse Ryan verfügt über einen RFID-Schutz.
Jamie Jacobs Magic Wallet
Auch das Jaimie Jacobs Magic Wallet hat einen RFID-Schutz.

Tipp: RFID-Schutzhülle

RFID-Schutz zum Nachrüsten 

RFID Schutzhülle
dünne RFID-Schutzhülle für Kredit- und Bankomatkarten

1.2. Sicherheits-Geldbörse (sichere Geldbörse)

"Er folgte mir auf Schritt und Tritt. Ständig starrte er mir dabei auf den Hintern. Es war mir fast ein wenig unangenehm. Ein Gefühl der Erleichterung kam in mir auf, als er endlich um die nächste Ecke verschwand. Er hatte sich mit meiner Geldbörse aus dem Staub gemacht und die hatte an diesem Tag fast einen halben Kilo …"

So könnte sich einer von rund 160.000 Taschendiebstählen abspielen, die jährlich laut Polizeistatistik in Deutschland begangen werden. Tendenz steigend. 

 

Wer sich mit der Gleichung "Taschendieb + Geldbörse = weg" nicht abfinden will, sucht nach Wegen, wie er seine Geldbörse diebstahlsicher machen kann.

 

Hier ein paar Gedanken zum Thema "Sicherheits-Portemonnaie":

  1. Geldbörse mit Kette: 
    Die typische Biker-Geldbörse ist aus Leder und hat eine Kette, weil es gut zum Leder-Outfit passt. Eine Geldbörse-Kette hat aber noch weitere Vorteile: Sie schützt vor Diebstahl oder Verlust, wenn man sie an einem Kleidungsstück wie dem Gürtel befestigt. Manche Geldbeutel werden bereits mit der passenden Kette angeboten, andere Modelle haben nur eine metallene Öse und man sucht sich die gewünschte Geldbörse-Kette selbst aus. So beispielsweise das von uns getestete Modell von Eastpak

  2. Geldbörse in eine diebstahlsichere Tasche geben:
    Es gibt einige Hersteller, die ihre Taschen und Rucksäcke mit Sicherheits-Features ausstatten. So hat sich die Firma Pacsafe einen Namen für diebstahlsichere Taschen gemacht. Wir haben die Pacsafe Vibe 100 getestet. 

  3. Geldbörse verstecken:
    Vor allem kleine, flache Geldbörsen - wie beispielsweise das Magic Wallet von Jaimie Jacobs - lassen sich gut in eine diebstahlsichere Geldbörse verwandeln, indem man sie in ganz flachen Bauchtaschen versteckt, die man eng am Körper trägt. Schau dir zB die getestete Van Beeken Bauchtasche an.

  4. Taschenalarm:
    Man kann seine Geldbörse auch mit einem Alarm ausstatten. Entfernt sich der Dieb mit der Geldbörse, geht der Alarm los (siehe auch "1.3. Geldbörse finden").

 

 

Tipp: Geldbörse mit Öse zum Fixieren einer Kette

Geldbörse mit Kette; Eastpak Geldbörse Crew
Geldbörse mit Kette: Die getestete Eastpak Geldbörse Crew hat eine Öse zum Fixieren einer Kette

Tipp: Diebstahlsichere Tasche

Pacsafe Vibe 100
Die Bauchtasche Pacsafe Vibe 100 hat einige effektive Anti-Diebstahlfeatures.

1.3. Geldbörse finden: Portemonnaie-Finder / Bluetooth- bzw GPS-Tracker Geldbörse

Schnell noch die Jacke schnappen, raus bei der Tür und los geht’s… Aber wo ist schon wieder die Geldbörse? Ich kenne Spezialisten, die stecken ihren Geldbeutel beim Ausräumen des Einkaufskorbs mit dem Tiefkühlfisch in die Gefriertruhe…

 

Wer beim Weglegen seines Portemonnaies genauso kreativ ist oder die Geldbörse im Falle eines Verlustes orten will, sollte sich kleine Bluetooth- und GPS-Tracker („Finder“ bzw „Portemonnaie-Finder“) näher ansehen. Einige Modelle sind mittlerweile so handlich, dass sie sogar in eine Geldbörse passen.

 

Die meisten Bluetooth-Tracker funktionieren ungefähr so:

  • Man steckt den Tracker in die Geldbörse und baut eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone auf. Diese hat meistens eine Reichweite von 30 bis 40 Metern, in Räumen regelmäßig weniger.
  • So lange die Verbindung besteht, kann man mittels Smartphone-App den Tracker klingeln lassen und dadurch (hoffentlich) orten.
  • Einige dieser „Finder“ helfen auch umgekehrt bei der Suche nach dem Smartphone. Auch wenn dieses auf lautlos gestellt ist, gibt es ein akustisches Signal, wenn man auf dem Tracker eine Taste drückt.
  • Bricht die Verbindung ab, kann man per App zumindest jene Position abrufen, wo die beiden Geräte zuletzt miteinander verbunden waren. Das hilft oft schon weiter.
  • Bei einigen Trackern lässt sich auch ein Warnsignal einstellen, für den Fall, dass die Verbindung zum Smartphone abbricht. Das kann man als Taschenalarm nützen: Entfernt sich ein Dieb mit Portemonnaie inklusive Geldbörse-Finder, ertönt ein Alarmsignal.

Beispielsweise Musegear bietet ein Portemonnaie mit Geldbeutel-Finder* an.

 

 


1.4. Geldklammer / Geldbörse mit Geldklammer / Geldbörse mit Geldklammer und Münzfach

Männer klammern gerne ... teilt mir eine Verkäuferin ihre Erfahrungen mit. Nämlich das Papiergeld in einer Geldklammer: Wer das Handling mit Geldklammern gewohnt ist, zieht die Geldscheine aus einer solchen Klammer schneller als aus dem Fach einer Geldbörse.

 

Wer den Kontakt von Bargeld mit dem Inneren der Hosen- oder Jackentasche vermeiden will, kann auf

  • eine Geldbörse mit Geldklammer oder
  • eine Geldbörse mit Geldklammer und Münzfach

zurückgreifen.

 

Travando bietet unterschiedliche Geldbörsen mit Geldklammer an, wie beispielsweise die Travando Slim Wallet Lyon*.

 

 


1.5. Geldbörse mit Handyfach - die Geldbörse und Handytasche in einem

Geldbörse und Handy gehören zu jenen Dingen, die viele am häufigsten bei sich haben. Warum also nicht das Handy gut geschützt in einem separaten Fach der Geldbörse unterbringen (sog. „Handy-Geldbörse“ bzw „Smartphone-Geldbörse“)?

Das ist vor allem praktisch, wenn man keine andere Tasche mit hat, in der man beides separat und sicher aufbewahren kann. Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn man große Geldbörsen mag, denn die meisten neuen Smartphones sind ja nicht gerade klein.

 

Eine Frage stellt sich der eine oder andere vielleicht noch, weil er es schon mal gehört hat:

Kann das Handy die Daten am Magnetstreifen der Karten löschen, wenn Handy und Karte in einem Smartphone-Portemonnaie eng beisammen aufbewahrt werden?

Da ich kein Techniker bin, habe ich ein paar Experten befragt. Diese verneinen. Das Magnetfeld des Handys bzw der eingebauten Lautsprecher sei zu schwach dafür, heißt es. Aber ganz ausschließen könne man es - je nach Handymodell und wenn viele Faktoren unglücklich zusammenspielen - nicht.  Klingt für mich schon fast juristisch ;-)

Tipp: Bei Handytaschen mit Magnetverschluss sollte man vorsichtig sein. Hier kann es noch am ehesten zu Datenverlust kommen.

 

Trotz sehr geringem Restrisiko, kann so eine Geldbörse mit Smartphone-Fach eine praktische Sache sein! Und man kann im Geldbörse-Handyfach ja auch noch andere Sachen unterbringen…

 

Einige Geldbörsen mit Handyfach:

 

Liebeskind Geldbörse Slam 7:

Liebeskind Geldbörse Slam 7
In der Liebeskind Slam 7 findet auch ein großes Smartphone Platz

1.6. Geldbörse für Karten und Scheine (Karten-Portemonnaie)

Da denkt man nichts Schlechtes und schon drückt einem die nette Verkäuferin an der Kassa eine neue Kundenkarte in die Hand. Dafür gibt es ab sofort monatlich das Kundenmagazin und Gratis-Werbung per E-Mail. Wenn man die Karte beim Bezahlen jedesmal artig vorzeigt, kann man sich noch auf einen saftigen Treuekundenrabatt-Gutschein oder so etwas Ähnliches am Jahresende freuen… Perfekt also, aber wohin mit der Karte? Klar! Zu den anderen zwei Dutzend Kundenkarten in die „Karten-Geldbörse“. Wenn dort noch Platz ist…

 

Hätte es Kundenkarten schon vor 500 Jahren gegeben, dann hätten die Piraten nach jedem Beutezug eine Kiste Münzen und zwei Kisten Plastikkarten vergraben müssen. Kaum auszudenken, wie sich heutige Finder darüber freuen würden: Treuekundenrabatt-Gutscheine für die letzten 500 Jahre… Ich schweife vom Thema ab…

 

Jedenfalls wollen heutzutage viele in der Geldbörse Karten und andere Scheine unterbringen. Deshalb muss eine moderne Geldbörse auch Platz für Plastikgeld, also Fächer für

  • Kredit-,
  • Bankomat- und
  • Kundenkarten sowie
  • Personalausweise,
  • den Führerschein und
  • Belege bieten

("Geldbörse-Kartenetui").

 

Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie viele Karten in die Geldbörse passen und wie die Kartenfächer angeordnet sind. Lobenswerte Ziele der Hersteller sind dabei:

  • Schutz und sicherer Halt für die Karten,
  • bequemer Zugriff bzw gute Sortiermöglichkeiten und
  • platzsparende Anordnung.

 

Je nachdem wie die Karten-Geldbörse die Plastikteilchen aufnimmt, kann man unterscheiden:

  1. Die Ordnungsliebende:
    In der ordnungsliebenden Geldbörse sind die Kartenfächer nicht alle an einem Ort gebündelt. Vielmehr gibt es mehrere Plätze, an denen man Karten unterbringen kann. Das hilft beim Sortieren und Ordnen (zB an einem Ort die Kredit- und Bankkarten, an einem anderen die Kundenkarten).
  2. Die Betörende:
    Früher setzten Damen kunstvolle Fächer ein, um Männern durch einen flüchtigen Blick über die Fächerkante den Kopf zu verdrehen. Heutzutage kann man sich zumindest durch einen Blick auf einen bunten Kartenfächer in der Geldbörse betören lassen.
  3. Die Hochstaplerin:
    In dieser Geldbörse für Karten werden alle Karten einfach übereinander gestapelt. Meistens handelt es sich um ganz kleine Geldbörsen, die den Platz optimal ausnützen wollen. 

 

Brown Bear Geldbörse:

Brown Bear Geldbörse
Die getestete Brown Bear Geldbörse bietet viel Platz mit 8 Karten-Steckfächern, 4 offenen Fächern, 1 Gitterfach und 1 Reißverschlussfach.

1.7. Geldbörse ohne Münzfach & Kartenetui mit Geldklammer

Da stöber ich in einem Laden nach Geldbörsen und schau mir auch gleich die Preise an. 24,75 Euro kostet ein Modell, das nächste 47,90 Euro und ein weiteres 59,45 Euro. Mag ja sein, dass Produkte mit derart unrunden Preisen häufiger gekauft werden. Das reden zumindest die Verkaufspsychologen den Unternehmern ein. Die Geldbörse wird durch das metallene Wechselgeld, das bei solchen Preisen beim Barzahlen zwangsläufig anfällt, jedenfalls nicht leichter.

 

Wer es satt hat, ständig „Kleingeldschotter“ in der Geldbörse herumzuschleppen, legt sich ein Portemonnaie ohne Münzfach wie das getestete Magic Wallet zu. Das Problem betrifft hauptsächlich Männer. Sie haben oft nur wenig Platz in Hosen- und Jackentaschen und suchen deshalb nach einer Herren-Geldbörse ohne Münzfach. Die meisten dieser Modelle sind nämlich besonders klein und handlich.

 

Dementsprechend im Trend liegt auch das „Kartenetui mit Geldklammer“: Transaktionen mit bargeldloser Zahlung nehmen stetig zu. Bei einem solchen Geldklammer-Etui rückt die Funktion der Bargeldaufbewahrung bereits ziemlich in den Hintergrund. Gezahlt wird, wo es geht, mit Karte oder Smartphone. Als Bargeld hat man nur noch ein paar Geldscheine mit. 

 

Der eine oder andere fragt sich vielleicht:

Ist eine Geldbörse ohne Münzfach sinnvoll und wohin gibt man bei einer Brieftasche ohne Münzfach oder einem Kreditkartenetui mit Geldklammer das Kleingeld?

Klar, wer konsequent auf bargeldlose Zahlung umsteigt, braucht eigentlich gar keine Geldbörse mehr. Es reicht ein Kartenetui. Großzügige Münzgeldverweigerer spenden das erhaltene Münzgeld direkt an der Kassa oder geben es als Trinkgeld. Der überwiegende Teil steckt es aber zunächst in die Hosentasche und bei der erstbesten Gelegenheit in eine Spardose. Genauso gut könnte man die Münzen natürlich auch in einer Geldbörse heimtragen und diese dort entleeren. Münzfachgegner bevorzugen aber nun mal die Hosentasche. Letztlich ist also vieles eine Frage des persönlichen Geschmacks...

 

Übrigens: Wer sich eine Geldbörse ohne Münzfach angeschafft hat und das Kleingeld in einer Spardose sammelt, bringt es am besten irgendwann mal zur Bank. Die Münzen beim nächsten Großeinkauf einfach auf den Kassentresen zu kippen, ist keine gute Idee, denn Geschäfte und Unternehmen müssen laut Artikel 11 der Verordnung (EG) Nr 974/98 Münzen nur im Ausmaß von bis zu 50 Stück annehmen.

 

Ordnungsliebende sammeln die Münzen nicht in einer Spardose, sondern schaffen sich eine Geldzählmaschine* (auch: Münzzähler bzw Münzzählmaschine) an, die nicht nur zählt, sondern gleichzeitig auch sortiert.

 

Für solche, die den totalen Umstieg auf einen Geldbeutel ohne Münzfach nicht gleich wagen, gibt es Modelle mit einem sehr kleinen Münzfach ("Mini-Geldbörse mit Münzfach") wie das getestete Space-Wallet. Da kann man den Umstieg mal in Ruhe testen… 

 

Wer schon umgestiegen ist und doch nicht ohne Münzfach auskommt oder in einem Portemonnaie ohne Münzfach seinen Schlüssel bzw Speicherkarten unterbringen will, kann es mit einem Münzfach im Kreditkartenformat (zB von Slimpuro) versuchen. Dieses braucht zwar den Platz von drei oder vier Kreditkarten, man kann dafür aber Münzen, Schlüssel und Speicherkarten verstauen.

 

 

Mini-Geldbörse mit Münzfach:

Space Wallet

Space Wallet mit Münzfach

Universelles Münzfach im Kreditkartenformat von Slimpuro

Slimpuro Münzfach

1.8. Münzbörse / Münzgeldbörse / Münzportemonnaie

Wer will nicht wie Dagobert Duck auf einem Berg Geld sitzen, haben sich die zuständigen EU-Institutionen wohl gedacht und uns mit jeder Menge Euro-Münzen beglückt. Vielleicht ist es ja nur ein Trugbild, aber gefühlsmäßig schleppe ich seit der Einführung des Euro sogar noch mehr Kleingeld mit mir herum. So mancher sucht deshalb eine innovative Geldbörse, was das Handling mit dem Kleingeld anbelangt. 

 

Schauen wir uns kurz die Fakten an:

Ende November 2017 waren laut EZB mehr als 125 Milliarden Münzen in Umlauf. Tendenz in den letzten Jahren steigend. Der Großteil davon entfällt auf die kleinen Cent-Münzen…

 

Also warum nicht einfach mal dem System folgen, einen 500-Euro-Schein in Münzen wechseln und sich wie ein König auf einem Berg Geld fühlen. Fehlt nur noch der königliche Geldkistenschlepper, der uns den „Kleinkram“ beim Einkaufen hinterher trägt…

 

2018 ist eine EU-Richtlinie in nationales Recht umzusetzen, wonach Händler keine Zusatzgebühren für Kreditkarten-Transaktionen mehr verrechnen dürfen. Das soll ein Bezahlen mit Kreditkarte noch attraktiver machen. Trotz aller Bemühungen in Richtung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, sind die Euro-Münzen aber längst nicht „tot“ und jeder wird dort und da mit ihnen konfrontiert.

 

Wer für den Parkschein- oder Kaffeeautomaten, den Einkaufswagen oder Klein-Einkauf stets ein paar Münzen griffbereit haben will, legt sich am besten eine Münzgeldbörse zu.

  • Ich meine damit eine „Geldbörse für Münzen“, also ein Portemonnaie, das ausschließlich oder zumindest hauptsächlich für Münzen gedacht ist („Geldbörse nur für Münzen“).
  • Die meisten Modelle sind sehr klein und kompakt, denn sie haben weder Karten- noch Geldscheinfächer.
  • In der Münzbörse kann man einen „Notgroschen“ parat halten, denn oft fehlt gerade die passende Münze, wenn man sie braucht…
  • Auch im Auto ist ein Portemonnaie für Münzen mit etwas Kleingeld praktisch, falls man mal die Geldbörse vergessen hat.
  • Und den einen oder anderen gefalteten Geldschein kann man auch unterbringen.

 

 

Lederprinz Schlüsseletui:

Lederprinz Schlüsseletui Leder
Ein Schlüsseletui ist praktisch, um immer einen "Notgroschen" mit dabei zu haben.

1.9. Geldbörse mit Schlüsselanhänger

Den Schlüsselbund hat man fast immer mit, wenn man außer Haus geht. Und etwas Geld auch. In einer Geldbörse mit Schlüsselanhänger lassen sich beide Dinge gut zusammenhalten. 

  • Die meisten Geldbörse-Schlüsselanhänger sind relativ kleine Münzbörsen für den „Notgroschen“. Der Geldbeutel ist quasi ein kleiner Schlüsselanhänger („Geldbeutel-Schlüsselanhänger“). Meistens hat man ja ohnehin die herkömmliche Geldbörse mit. Aber eben nur meistens …
  • Einige große Geldbörsen sind mit einem Schlüsselkarabiner ausgestattet (Portemonnaie mit Schlüsselanhänger). Das ist praktisch, wenn man nur einen einzelnen Schlüssel mitnimmt, den man sonst leicht verlieren könnte.
  • Wer eine Geldbörse ohne Münzfach hat (beispielsweise ein Kartenetui mit Geldklammer) und gerne einen Schlüssel sicher aufbewahren möchte, kann sich ein Münzfach im Kreditkarten-Format zulegen. Darin lässt sich ein Schlüssel, ein paar Münzen oder eine Speicherkarte sicher aufbewahren. Das Münzfach ersetzt meistens drei oder vier Kartenplätze

 

Lederprinz Schlüsseletui Leder

mit zwei Reißverschlussfächern

Lederprinz Schlüsseletui, Schlüsseletui Leder

2. Verschlussmechanismus von Geldbörsen

2.1. Geldbörse mit Reißverschluss / Geldbörse mit Zipp

Ein guter Geldbörse-Reißverschluss (kurz: Zipp) zählt zu den verlässlichsten Verschlussmechanismen. Wer nichts „ausstreuen“ will, weiß das zu schätzen. Bei vielen Geldbörsen ist der gesamte Inhalt, manchmal aber nur das Münzfach durch einen Reißverschluss gesichert und hin und wieder hat eine Geldbörse zwei Reißverschlüsse.

 

Bei häufig genutzten Geldbörsen lohnt es sich, gerade beim Reißverschluss auf eine solide Verarbeitung zu achten:

  • Das Band muss stabil vernäht sein und
  • zwischen Reißverschluss und Seiten- bzw Trennwänden darf keine Lücke bleiben, durch die Kleingeld verloren geht.
  • Außerdem sollte das Kleingeld nicht in Falten hängenbleiben und beim Öffnen herausfallen.

Tipp: Metall-Reißverschlüsse sind besonders abrieb- und reißfest.

 

 

Neben der soliden Verarbeitung achten wir in unseren Tests auf ein leichtgängiges und komfortables Handling:

  • Der Schieber des Reißverschlusses muss sich gut greifen und bewegen lassen.
  • Er darf am Ende des Bandes nicht unter dem Stoff verschwinden.
  • Bei einer Geldbörse mit umlaufendem Reißverschluss (auch: „Geldbörse mit Rundum-Reißverschluss“) muss der Weg „um die Kurve“ gut funktionieren. Ein umlaufender Reißverschluss ist nämlich besonders anfällig dafür, stecken zu bleiben. Beispielsweise beim getesteten Michael Kors Portemonnaie verläuft der Reißverschluss über drei Seiten. 
  • Der Reißverschluss sollte sich so weit öffnen lassen, dass man ohne Probleme Zugriff auf den Inhalt des Faches hat.

Geldbörse mit Zipp:

Michael Kors Jet Set Travel Geldbörse

Michael Kors Jet Set Travel Geldbörse

2.2. Geldbörse mit Clipverschluss bzw Bügelverschluss ("Clipbörse" bzw "Clipgeldbörse")

Der Clipverschluss zählt zu den ganz alten, aber heute immer noch äußerst beliebten, Geldbörse-Verschlüssen. Warum?

  • Weil er sich rasch und unkompliziert bedienen lässt und
  • sich über Jahrzehnte hinweg bewährt hat.

Ein guter Geldbörse-Clipverschluss besteht in aller Regel aus abrieb- und verformungsfestem Metall. Er sollte einfach und bequem zu bedienen sein und sich nicht von selbst öffnen.

 

Die meisten Hersteller arbeiten mit zwei formstabilen Metallbügeln die mit Scharnieren verbunden sind. In der Mitte der Bügel bewegen sich 2 Kugeln (oder Ähnliches) so aneinander vorbei, dass sich die Geldbörse öffnen und schließen lässt (deshalb auch die Bezeichnung „Geldbörse-Bügelverschluss“).

 

Eine solche Knipsbörse ist beispielsweise die Lemondo Geldbörse*.

 


2.3. Geldbörse mit Schnappverschluss

Viele die eine Geldbörse mit Schnappverschluss suchen, meinen ein Modell mit Clipverschluss (siehe 2.2.). Es gibt aber noch andere „Schnapp-Mechanismen“.

 

So wird der von Brillenetuis bekannte Mechanismus auch gerne als Geldbörse-Schnappverschluss verwendet: Zwei biegsame Metallbänder, die eine Tasche oder ein Fach verschließen, werden an den Enden mit den Fingern zusammengedrückt, wodurch sie sich in der Mitte auseinander biegen und so die Tasche bzw das Fach öffnen. Lässt man los, schnappen die Metallbänder wieder zusammen und die Tasche ist verschlossen.

  • Vorteil: Das Öffnen und Schließen funktioniert extrem schnell.
  • Nachteil: Schließen die Metallbänder nicht präzise, können Sachen (zB kleine Münzen) verloren gehen.

Beispielsweise die Viskonti Münzbörse* hat einen Schnappverschluss.

 

Kindergeldbörse mit Clip- bzw Schnappverschluss:


2.4. Geldbörse mit Schnalle / Geldbörse mit Druckknopf

Wer eine Geldbörse mit Schnalle sucht, wird unterschiedliche, fantasievolle Verschlussvarianten finden (mit Magnet, mit Druckknopf …).

 

Sofern die Geldbörse-Schnalle automatisch verschließt, kann man sie zu den Schnappmechanismen zählen (siehe 2.3.).  

 

 

Der Geldbörse-Druckknopf zählt zu den ganz beliebten Verschlusssystemen. Druckknöpfe sind klein, leicht, billig und unkompliziert zu verarbeiten.

 

Das Öffnen funktioniert in aller Regel rasch und einfach, nur beim Verschließen muss man präzise sein.

 

Die von uns getestete Liebeskind Geldbörse Slam 7 hat einen Druckknopf zum Öffnen und Schließen der Geldbörse.

 

Geldbörse mit Druckknopf:

Liebeskind Berlin Geldbörse Slam 7
Geldbörse Liebeskind mit Druckknopf

2.5. Geldbörse mit Klettverschluss

Klettverschlüsse sind zweifelsfrei nicht jedermanns Sache. Das markante Geräusch, wenn man den Geldbörse-Klettverschluss öffnet, muss man mögen und wer sich gerade in einer engeren Hose bückt, mag solche Geräusche hinter sich gar nicht…

 

Vorteile:

  • Immerhin halten gut abgenähte Klettverschlüsse lange und zuverlässig und sind obendrein leicht und billig
  • Beim Verschließen muss man nicht so präzise sein wie bei Druckknöpfen. 

Eine Geldbörse mit Klettverschluss ist beispielsweise die getestete Eastpak-Geldbörse Crew.

 

Geldbörse mit Klettverschluss:

Eastpak Crew Geldbörse
Eastpak Crew Geldbörse mit Klettverschluss

3. Aus welchem Material?

Kork, Papier, Holz, Tetrapak, Leder, Carbon, Aluminium, Autoreifen, Edelstahl, Baumwolle, Feuerwehrschlauch, Zementsack und LKW-Plane. Was nach einer typischen Materialliste aus der beliebten Actionserie „Mac Gyver“ klingt, ist in Wahrheit eine kleine Auswahl aus dem Universum jener Rohstoffe, die zur Herstellung von Geldbörsen verwendet werden.

 

Bei manchen Materialien wie Leder oder Baumwolle ist mir klar, warum. Aber Tetrapak, Autoreifen, Feuerwehrschlauch und LKW-Plane?

 

Hier ein kurzer Überblick dazu:

 


3.1. Geldbörse aus Tetrapak, Feuerwehrschlauch, LKW-Plane oder Autoreifen ("Upcycling-Geldbörse" bzw "nachhaltige Geldbörse")

Nicht nur wer eine ausgefallene Geldbörse sucht, wird im kreativen Bereich der Upcycling-Geldbeutel fündig. Auch wer im Sinne einer ressourcenschonenden Herstellung Wert auf die Wiederverwendung gebrauchter Materialien legt, liebt die oft eigenwilligen Geldtaschen.

 

Unter dem Begriff "Recycling" bzw "Recycling-Geldbörse" und mittlerweile auch unter dem Stichwort „Upcycling“ bzw „Upcycling-Geldbörse“ findet man weitere Informationen zu diesem neuen Trend. Es bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass Abfallstoffe zu neuen Produkten verarbeitet und damit wieder aufgewertet werden, wie beispielsweise bei der „Geldbörse aus Fahrradschläuchen“ oder der "Geldbörse aus Zementsack*". 

 

Durch geschickte Oberflächenbehandlung lassen sich aus Abfallmaterialien sogar Oberflächenstrukturen kreieren, die edlen Materialien wie Leder optisch ähneln.

 

Aber auch die „Vintage-Geldbörse“, also eine beispielsweise durch Beibehaltung der alten Materialstruktur bewusst auf „alt“ getrimmte Geldtasche hat ihren Reiz. Beispielsweise die Hill Burry Geldbörse* hat einen Vintage Look.

 

Themenmäßig eng damit verwandt sind die Begriffe „Nachhaltigkeit“ bzw „nachhaltige Geldbörse“. Dabei geht es darum, im Sinne von „Zukunftsverträglichkeit“ nur jene Mengen an Rohstoffen zu verbrauchen, die wieder nachwachsen bzw sich regenerieren können. Es soll also auch für unsere Kinder und Enkelkinder noch etwas übrig bleiben.

 

Mittlerweile werden zahlreiche Produkte wie Möbel, Kleidung, Schuhe und Taschen aus Upcycling-Materialien bzw nachhaltig erzeugt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch für die großen Markenartikel-Hersteller gehört es zum guten Ton, einige derartige Produkte anzubieten. Wir haben beispielsweise eine Bauchtasche von Adidas und eine Wickeltasche von Lässig aus wiederverwertetem Material getestet. 

 

 


3.2. Die Leder-Geldbörse

Die meisten Geldbörsen fristen den Großteil ihres Daseins in Hosen-, Jacken- oder Handtaschen und werden dort geknetet, gerieben und gequetscht. Dementsprechend hoch sind zumindest bei teureren Modellen die Erwartungen und Anforderungen an das verwendete Material. Wer seine Geldbörse praktisch findet, will sie natürlich möglichst lange nutzen.

 

Leder wird seit jeher gerne als Material für Damen und Herren Geldbörsen verwendet. 

  • Es ist strapazierfähig und hält die Belastungen lange Zeit aus.
  • Und weil es sich um ein Naturmaterial handelt, gehört eine ungleichmäßige Oberflächenstruktur ohnehin zum gewohnten und auch geschätzten Erscheinungsbild. Jedes Exemplar ist praktisch ein Unikat.

Weniger gut sieht die Sache für die Hosentasche aus, in der das Leder-Portemonnaie getragen wird. Sie verliert regelmäßig die Materialschlacht gegen den Leder-Geldbeutel. 

 

Über Leder ließe sich natürlich vieles schreiben. Hier nur ein paar Hinweise: Geldbörsen sind zu einem überwiegenden Teil aus Rindsleder (Rindleder-Geldbörse bzw Büffelleder-Geldbörse). Es ist preislich attraktiv, stabil, strapazierfähig und langlebig. Manchmal kommen Schafleder und für die eine oder andere Luxus-Geldbörse exotischere Ledersorten zum Einsatz. 

 

Ob das Leder weich oder steif, rau oder glatt ist, hängt dabei nicht nur von der Tierart ab, sondern auch von anderen Faktoren, wie der Verarbeitung. In unseren Testberichten beschreiben wir deshalb auch, wie sich das Leder anfühlt.

 

Egal welches Leder verwendet wird: Wer "tiefer graben" will und sich auch  für Gesundheits- und Umweltaspekte interessiert, sollte sich die Gerbung, Färbung und Imprägnierung des Leders näher anschauen.

  • Der überwiegende Teil des Leders wird traditionell mit Chrom gegerbt. Und ein wiederum beachtlicher Teil davon kommt heutzutage aus Ländern mit geringen Gesundheits-, Umwelt- und Ausbildungsstandards. Bei unsachgemäßer Vorgangsweise entsteht aus den eingesetzten Chromsalzen das gesundheitsschädliche Chrom VI.
  • Einige Hersteller setzen aber mittlerweile ohnehin auf pflanzliche Gerbung. Dabei kommen anstelle von Chrom pflanzliche Gerbstoffe zum Einsatz. Weil die pflanzliche Gerbung länger dauert und aufwendiger ist, kosten pflanzlich gegerbte Geldbörsen in der Regel etwas mehr.

 

Leder Geldbörse Herren Test:

Leder Geldbörse Damen Test:

 

 


3.3. Die Kunststoff-Geldbörse (Nylon-Geldbörse / Polyester-Geldbörse)

Wie beim Leder kommen auch bei den Kunststoffen unterschiedlichste Sorten zum Einsatz. Besonders bekannt sind synthetische Fasern aus Polyester oder Polyamid (auch als „Nylon“ bekannt).

 

Vorteile:

Beide Ausgangsmaterialien zeichnen sich durch

  • eine hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit aus,
  • sind elastisch und
  • nehmen kaum Feuchtigkeit auf.

Vor allem wer nach einer „Outdoor-Geldbörse“ oder "Sport-Geldbörse“ sucht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein Nylon-Portemonnaie bzw Kunststoff-Portemonnaie stoßen, denn eine sportliche Geldbörse muss meistens schweiß- bzw wasserabweisend sein.

 

Eine gute Kunststoff-Geldbörse ist so gesehen

  • leicht,
  • robust und
  • hält viele Jahre. Maßgeblich für die Langlebigkeit ist allerdings nicht nur die Art der Faser, sondern auch die Qualität der Verarbeitung.

Wir weisen in unseren Testberichten darauf hin, wie sich das Material anfühlt und ob ein penetranter Geruch davon ausgeht.

 

Kunststoff-Geldbörse:

Eastpak Geldbörse Crew

Eastpak Geldbörse Crew

3.4. Die Kork-Geldbörse

Kork zählt zu den ganz beliebten Rohstoffen für eine stylische Geldbörse.

 

Vorteile: Kork ist

  • leicht,
  • elastisch,
  • fühlt sich angenehm an und
  • hat eine interessante Oberflächenstruktur.
  • Außerdem handelt es sich um ein Naturprodukt.

Manche lieben Kork als vegane Alternative zum Leder (Stichwort: vegane Geldbörse). Eine nachhaltige Geldbörse aus Kork ist dieses Damen Portemonnaie*.

 


3.5. Die Holz-Geldbörse

Wer eine extravagante Geldbörse oder coole Geldbörse sucht, sollte sich entweder ein Upcycling-Portemonnaie oder ein Holz-Portemonnaie anschauen. Wie Kork zählt auch Holz zu den Naturmaterialien mit interessanter Oberflächenstruktur. Gute Voraussetzungen also für eine elegante Geldbörse.

 

Eine Geldbörse aus Holz

  • fühlt sich gut an,
  • sieht gut aus und
  • ist - je nach Sorte - äußerst stabil.

Vor allem Kartenetuis mit Geldbörsenfunktion, wie die MakakaOnTheRun*, werden gerne aus Holz hergestellt, denn eine harte Außenhülle schützt die dünnen Karten natürlich besonders gut.

 


3.6. Die Metall-Geldbörse (Aluminium-Geldbörse / Edelstahl-Geldbörse) / Die Carbon-Geldbörse

Aluminium und Edelstahl zählen nun wahrlich nicht zu den „anschmiegsamen“ Materialien. Warum sollte man also einen so harten Rohstoff für seine Geldbörse wählen?

  1. Erstens weil man vielleicht die Optik liebt und
  2. zweitens, weil der Inhalt der Geldbörse durch die harte Schale besonders gut geschützt wird.

Eine derart robuste Geldbörse spielt vor allem bei Kreditkarten, aber auch Speicherkarten und USB-Sticks eine Rolle. Ein Beispiel: das Slimpuro Kreditkartenetui* aus Edelstahl.

 

Je nach Modell lässt sich aber auch der übrige Inhalt in einer metallenen Hülle besonders gut schützen, beispielsweise Papier-Ausweise vor Feuchtigkeit oder Geld vor Diebstahl oder Feuer (Stichwort: Safe-Geldbörse).

 

 

Carbon (Kohlefaser) ist

  • nicht nur äußerst leicht,
  • sondern auch bekannt für seine Festigkeit und
  • Ermüdungsbeständigkeit.
  • Außerdem lieben viele die ansprechende Oberflächenstruktur.

 

Carbonfaserverstärkter Kunststoff wird deshalb mittlerweile in vielen industriellen Bereichen genutzt. Warum also nicht auch für Geldbörsen? Wer eine leichte Geldbörse und zugleich schicke Geldbörse sucht, ist bei den Carbon-Modellen, wie zB der Klixxo Geldbörse* aus Carbon und Leder, richtig. 

 

 


4. Große Geldbörse vs kleine Geldbörse

4.1. Große Geldbörse (Geldbörse-XXL)

Bei der Größe der Geldbörse scheiden sich die Geister: Wer ohnehin ständig eine geräumige Hand- oder Umhängetasche mit hat und den Platz nicht mit Schminkzeug, Haarbürste, Schoko-Not-Ration und anderen Sachen ausreizt, bringt darin problemlos auch eine XL-Geldbörse oder sogar XXL-Geldbörse unter.

 

Darin lassen sich

  • Münzen,
  • Geldscheine,
  • Karten und
  • Belege

besonders übersichtlich organisieren

 

Und: Ist eine (Damen)-Geldbörse groß genug, findet darin sogar das Smartphone einen sicheren Platz. Natürlich inklusive Smartphone-Tasche. Das ist dann quasi die Tasche in der Tasche in der Tasche, ähnlich den berühmten russischen Matrjoschka-Puppen.

 

Aber angeblich geht es bei der XXL-Damen-Geldbörse ja auch darum, nicht ständig im schwarzen Loch (so nennt die eine oder andere Frau liebevoll ihre Handtasche) nach einer mickrig kleinen Geldbörse suchen zu müssen … Aha denk ich mir, dann wird die knallig rote Geldbörse im Laden nebenan wohl auch ihre Käuferin finden…  

 

XXL-Geldbörse:

Maitre Geldbörse, XXL Geldbörse
Die Maitre XXL-Geldbörse bietet jede Menge Platz für Geldscheine, Kleingeld, Kredit- und Kundenkarten, Smartphone, Belege ...

4.2. Kleine Geldbörse und flache Geldbörse

Männer sind von der Evolution benachteiligt. Sie wurden nicht wie Frauen mit Handtaschen ausgestattet. Das führt dazu, dass viele Männer die Geldbörse in der hinteren Hosentasche herumtragen, was wiederum beim Sitzen die Wirbelsäule einseitig belastet. Die Natur gleicht bekanntlich vieles im Laufe von Jahrtausenden aus. Bisher hat sich allerdings noch keine angeborene Mulde im männlichen Hinterteil gebildet. Um den maskulinen Geldbörsen-Evolutions-Knick in der Wirbelsäule zu entschärfen, haben findige Forscher deshalb das Smartphone erfunden. Es wird nun in der anderen Hosentasche getragen und gleicht den Höhenunterschied beim Sitzen aus... 

 

Wer keine Tasche dabei hat, muss die Geldbörse in der Jacken- oder Hosentasche unterbringen. In diesem Fall ist eine gut durchdachte, kleine Geldbörse gefragt, in der man trotzdem noch die wichtigsten Karten und vielleicht auch etwas Bargeld unterbringt. 

 

Insbesondere Männer suchen oft eine ultra-flache Geldbörse, die auch in enge Hosen- oder Jackentaschen passt. Dabei verzichten sie manchmal sogar auf das Münzfach oder verwenden überhaupt nur eine Geldklammer. Zum Beispiel das getestete Jaimie Jacobs Magic Wallet ist gerade mal 0.8 cm dick.

 

 


4.3. Was verstauen eigentlich andere in ihren Geldbörsen?

Ich habe herumgefragt ... Da gibt es gar nicht so viele Überraschungen. Aber es hilft vielleicht dabei, selbst die passende Größe zu finden…

  • Geldscheine
  • Münzgeld
  • Kreditkarten
  • Bankkarten
  • Kundenkarten
  • Personalausweis (alter Personalausweis 10.5 x 7.4 cm inkl. Folie)
  • Führerschein (rosa 10.6 x 7.4 cm)
  • Gesundheitskarte / e-card
  • Kassenbelege
  • Visitenkarten
  • Fotos
  • Handy / Smartphone
  • Briefmarken
  • Einkaufswagen-Chips
  • Tabletten
  • Zahnseide-Stick
  • USB-Stick / Speicherkarte
  • Schlüssel

 


Unsere Geldbörsen im Test

Magic Wallet

Jaimie Jacobs Magic Wallet Test

Space Wallet

Space Wallet Test

Fossil Geldbörse Ryan

Fossil Geldbörse Test

Brown Bear Geldbörse

Brown Bear Geldbörse Test

Eastpak Geldbörse Crew

Eastpak Geldbörse Test

Liebeskind Geldbörse

Liebeskind Geldbörse Test

Michael Kors Geldbörse

Michael Kors Geldbörse Test

Maitre Geldbörse

Maitre Geldbörse Test

Lederprinz Schlüsseletui

Lederprinz Schlüsseletui Test